Funktionales Training

Wer seine Ausdauer trainiert, darf andere Aspekte wie Kraft, Stabilität und Flexibilität nicht missachten.

Denn: eine Folge von isoliertem Training bzw. einseitiger Belastung bestimmter Muskelgruppen sind muskuläre Dysbalancen.

Unter Muskulären Dysbalancen (Ungleichgewicht) versteht man verstärkte Muskelverkürzungen und/oder Muskelabschwächungen zwischen Agonist (= Spieler) und Antagonist (= Gegenspieler) durch einseitige Kraftentwicklung bei gleichzeitiger Vernachlässigung ihrer Dehnungsfähigkeit. Sie werden hervorgerufen durch einseitige Belastung beim Sport oder im Alltag, ungenügende Regeneration, falsche Bewegungsausführung, mangelnde bzw. fehlende körperliche Beanspruchung, aber auch Verletzungen am Bewegungsapparat.

Verkürzte Muskeln führen nicht selten zu Verspannungen und diese wiederum auf lange Sicht zu Gelenkproblemen wie Knie- oder Rückenschmerzen.

 

Welchen Effekt hat funktionales Training für Ausdauersportler?

  • effektivere Bewegungsabläufe durch Koordinationstraining
  • bessere Kraftübertragung gegen Ermüdung
  • mehr Flexibilität der Muskeln zur Vorbeugung von Verschleiß der Gelenke
  • bessere Übertragung der Energie von einem Körperteil zum anderen durch Stabilisationsübungen
  • Steigerung der Sauerstoffeffizienz und des Gleichgewichtssinnes durch propriozeptives Training (z.B. auf wackeligen Untergründen)

Das „Komplett-Paket“ ist also definitiv besser als isoliertes Training.